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Umbau Mehrfamilienhaus, Zürich Albisrieden, 2008–10

Farbgestaltung: Cécile Burri, Zürich

Der Anbau auf der einen und die Balkone auf der anderen Seite ergänzen den symmetrischen Grundriss. Für die Öffnungen des Anbaus wurde das Prinzip der Lochfenster mit muralen Eckausbildungen übernommen, die Grösse der Fenster kompensiert die fehlenden Öffnungen auf die stark befahrene Strasse. Die drei Durchgänge zwischen Alt- und Neubau ermöglichen eine flexible Nutzung der Wohnungen ohne den Flächenverlust eines zusätzlichen Korridors. Die Räume des Altbaus wurden sanft renoviert und behalten ihren Charme. Der bestehende Filzputz des Mehrfamilien- hauses ist rein mineralisch gestrichen, beim Anbau wurde der gleiche Putz in frischem Zustand mit dem Kamm horizontal abgezogen. Alt und Neu sind als eigenständige Bauten erkennbar, werden aber über die Detaillierung zusammengebunden.