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Umbau Tgiminada, Savognin, 2012–13

Farbgestaltung: Cécile Burri, Zürich
Bilder: Hannes Henz, Zürich

Das grobe Feldsteinmauerwerk der ehemaligen Vorratskammer des bischöflichen Hofs in Savognin gilt als eines der ältesten im Dorf. Das freistehende Gebäude wurde als Erweiterung des benachbarten Wohnhauses ausgebaut. Die Öffnungen geben den Blick auf die alten Mauern frei. Mit einer Bettnische in der Schrankwand und einer Toilette erfüllt der Raum die minimalen Ansprüche an ein «Hotelzimmer» für Gäste. Der flexible Raum – leicht zoniert durch einen kleinen Stückholz-Speicherofen – kann aber auch für Feste und als Heimkino genutzt werden. Die Raumstimmung ist geprägt durch die starke Farbigkeit der Oberflächen: das Eisenoxidrot der Mineralfarbe an den Wänden, das Caput mortuum der Ölfarbenanstriche für die Möbeleinbauten und die dunkel gebeizte Balkendecke geben dem Raum auch bei wenig Licht eine atmosphärische Dichte und Geborgenheit.

mit Bauleitung

 

Umbauen + Renovieren, 1/2015 [PDF | 1.91 MB]